Manuel Kornmacher: “Ich würde wieder teilnehmen!”

Interview mit Manuel Kornmacher

Manuel Kornmacher hat Ende 2014 seinen Meister gemacht und im darauffolgenden Jahr den ROTHENBERGER Meisterpreis gewonnen. Er ist von den Entwicklungsmöglichkeiten, die der Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker SHK mit sich bringt, begeistert – und nutzt sie selbst: Derzeit bildet er sich zum Dipl.-Ing.(BA) sowie zum Geprüften Betriebswirt (HwO) weiter. Sein Arbeitgeber, die Firma DZH-Schepitz GmbH aus Dresden, hat ihn dabei von Lehrlingstagen an unterstützt. Im Interview spricht er über den Meisterpreis.

Was hat Sie 2015 veranlasst, sich zu bewerben?
In der IKZ habe ich eine Anzeige für den Meisterpreis gesehen – und mich spaßeshalber beworben. Die Meisterprüfung war noch kein Jahr her und ich wusste ungefähr, worum es ging. Die Arbeit an Montage-Trainingswänden ist mir schon immer leichtgefallen, die Noten haben gepasst, also dachte ich, ich probiere es mal.

Was hat Ihnen Spaß gemacht?
Die Vorgaben der Zeichnung an der Montagewand unter Zeitdruck und im Wettbewerb umzusetzen hat mir gut gefallen und mich zusätzlich angespornt.

Was war für Sie eine Herausforderung?
Ich wusste, ich kann das, das ist eine bekannte Situation, und doch hatte ich vorher eine schlaflose Nacht. Man steht eben in Konkurrenz zu den anderen und will sich nicht blamieren.

Was haben Sie nicht gemocht?
Mir war die Theorieprüfung am Ende des Wettkampftages zu viel. Es ist ein langer Tag, und alle Energie fließt in die Montage – da hätte ich mir die Theorie gerne geschenkt.

Ihre Meinung: Warum sollten sich Jungmeister für den Wettbewerb dieses Jahr bewerben?
Sie sollten sich bewerben, um die Erfahrung zu machen. Im Wettbewerb zu stehen, zu sehen, wo stehe ich im Vergleich zu den anderen Teilnehmern beim Meisterpreis.

Haben Sie einen guten Tipp für die Teilnehmer dieses Jahres?
Einfach immer weitermachen und nicht aufgeben. Wer das Zeug hat, der wird auch etwas Gutes abliefern. Der Meisterpreis fordert Fähigkeiten ab, die wir in unserem Beruf jeden Tag trainieren. Am Anreisetag werden einzelne Aufgaben auch noch geprobt, sodass man sein Wissen auffrischen kann.

Wie haben Sie sich vorbereitet?
Besonders vorbereitet habe ich mich eigentlich nicht. Ich hatte im Gefühl, dass Biegen eine Rolle spielen könnte. Deshalb habe ich mir im Katalog von ROTHENBERGER beim Thema Biegen die Biegemaße angesehen und eingeprägt. Das war aber das einzige.

Sie haben nicht nur den Meisterpreis gewonnen, sondern sind 2016 auch auf Promotion-Broschüren von ROTHENBERGER zu sehen gewesen. Worauf sind Sie häufiger angesprochen worden?
Der Sieg beim Meisterpreis hat sich schnell herumgesprochen, dazu haben mir viele Kollegen gratuliert. Auf die Promotion-Broschüren wurde ich im Nachhinein gesehen sogar noch öfters angesprochen. Diese sind vielen meiner Kollegen auf Messeständen, in Zeitungen oder beim Großhändler begegnet.

Würden Sie noch einmal teilnehmen, wenn Sie könnten?
Klar, sofort!